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10 Wege zu einem App-Erlebnis, das Deine Nutzer immer wieder zurückholt

UX-Tests, Nutzungsanalyse, Updates, native Funktionen, Feedback, Personalisierung und weniger Eingaben: zehn Wege zu einer App, die Nutzer gern wieder öffnen.

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10 Wege, damit Nutzer wiederkommen: Ein Bumerang fliegt aus einem Handy und kommt zurück
Kategorie: UX & Design Veröffentlicht am 4 Minuten Lesezeit

Nutzer erwarten von mobilen Apps ein hochwertiges Erlebnis. Lieferst Du es nicht, wechseln sie zur Konkurrenz - und viele erzählen anderen davon. Die User Experience prägt, wie Menschen Deine Marke sehen und ob sie treu bleiben. So machst Du es richtig.

Das Wichtigste in Kürze

  • Beginne mit Nutzerforschung - gute UX hängt von der Nutzergruppe ab.
  • Teste die UX vor dem Launch und nach jeder Änderung; schon fünf Nutzer decken die meisten Probleme auf.
  • Beobachte das Verhalten und hol Feedback ein, denn die meisten unzufriedenen Nutzer gehen still.
  • Nutze native Funktionen und UI-Elemente, um zu bieten, was eine Website nicht kann.
  • Personalisiere, animiere mit Maß und halte Eingaben so gering wie möglich.

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Was macht eine großartige User Experience aus?

Für die meisten Nutzer ergibt eine schnelle, flüssige, intuitive, fehlerfreie und konsistente App eine hervorragende UX. Die Details - Ladezeit, Animationen und mehr - unterscheiden sich je nach Nutzergruppe. Deshalb steht ein solides Verständnis der Nutzerbedürfnisse an erster Stelle. Beginne jede App-Entwicklung mit Nutzerforschung.

Darüber hinaus machen diese zehn Maßnahmen den größten Unterschied:

1. UX-Tests durchführen

UX-Tests sind bezahlbar und können die Zukunft Deiner App verändern. Laut Jakob Nielsen (2000) deckt ein Test mit nur fünf Nutzern rund 85 % der Usability-Probleme auf. Teste, bevor Du die App ausrollst, und erneut bei jeder Änderung an der UX. Schlechte UX ist teuer - Tests gehören in jeden Entwicklungs- und Update-Zyklus.

Das Maskottchen beobachtet mit Notizblock eine Person, die ein Handy benutzt: Beobachten statt raten
UX-Tests zeigen, wo Nutzer wirklich hängen bleiben.

2. Nutzungsverhalten beobachten

Verfolge zentrale Nutzeraktionen, um zu verstehen, wie Menschen Deine App nutzen, welche Aufgaben länger dauern als nötig und wo Nutzer abspringen. So erkennst Du UX-Probleme, sobald sie auftreten, noch bevor sie jemand meldet. Das ist wichtig, denn die meisten Nutzer melden Probleme nicht. Sie wechseln einfach zur Konkurrenz.

3. Regelmäßig aktualisieren

Keine App ist je zu 100 % fehlerfrei, aber Du kannst Fehler drastisch reduzieren. Auch nach gründlicher QA tauchen immer wieder Probleme auf. Sei bereit, sie schnell zu beheben. Regelmäßige Wartung hält Deine App aktuell, stabil und leistungsfähig.

4. Native Gerätefunktionen nutzen

Frag Dich: Warum sollten Kunden Deine App statt Deiner Website nutzen? Bietet die App dasselbe wie die Website, hat sie keinen Grund, Platz auf dem Smartphone zu belegen. Nutze Gerätefunktionen - GPS, Bewegungssensoren, Kamera, Mikrofon, Kalender -, um einen Nutzen zu bieten, den die Website nicht bieten kann. Fitness-Apps zum Beispiel erfassen Trainings in Echtzeit, was eine Website nicht kann.

Ein Handy, umgeben von GPS, Bewegungssensoren, Kamera, Mikrofon und Kalender
Gerätefunktionen geben der App einen Grund, installiert zu bleiben.

5. Native UI-Elemente verwenden

Je leichter Deine App zu bedienen ist, desto treuer werden Deine Nutzer. Native UI-Elemente helfen dabei: Nutzer kennen sie bereits von ihrem Smartphone. Sie müssen keine neuen Gesten, Buttons oder Icons lernen, und die App fühlt sich vom ersten Tippen an intuitiv an.

6. Nutzerfeedback einholen

Die meisten unzufriedenen Nutzer beschweren sich nie - sie gehen einfach. Die wenigen, die richtig verärgert sind, tragen es in App-Store-Bewertungen, soziale Medien oder den Freundeskreis. Mach es Nutzern leicht, es zuerst Dir zu sagen.

Einfacher Zugang zu Feedback, schnelle Lösung von Beschwerden und Fehlerbehebungen in regelmäßigen Updates helfen sehr, unzufriedene Nutzer zurückzugewinnen - und verbessern die App für alle.

Ein Kreislauf: Feedback einholen, Beschwerden lösen, Update liefern - in der Mitte ein Herz: Nutzer bleiben
Feedback, schnelle Lösungen und regelmäßige Updates holen Nutzer zurück.

7. Das Erlebnis personalisieren

Personalisiere Screens, wo immer möglich, mit relevanten Daten, Vorschlägen und Inhalten. Je mehr Menschen Deine App nutzen, desto relevanter sollte sie werden. Wenn es passt, lass Nutzer die Oberfläche an ihre Vorlieben anpassen. Personalisierung schafft Gewohnheiten und Loyalität und holt Nutzer jeden Tag zurück.

8. Dauerhaft in UX investieren

Was Nutzer als großartiges Erlebnis empfinden, ändert sich ständig. Gute UX von vor einem Jahr stellt dieselben Nutzer heute womöglich kaum noch zufrieden. iOS und Android erscheinen jedes Jahr in neuen Versionen, und weit verbreitete Apps heben die Erwartungen laufend an. Verfolge die Trends in mobiler UX und halte Deine App auf dem neuesten Stand.

9. Übergänge animieren

Gut gestaltete Animationen lassen Übergänge zwischen Screens und Aktionen in der App nahtlos wirken. Übertreib es nicht: Animationen sollten auf Nutzeraktionen folgen, ihnen nie vorausgehen - sonst wirken sie verspielt und unnötig.

10. Eingaben begrenzen

Je komplizierter Deine App, desto mehr Nutzer verlierst Du. Viel Tippen auf einem kleinen Bildschirm frustriert. Beschränke Eingabefelder auf das Nötigste und nutze Autovervollständigung, Textvorschläge, Dropdown-Menüs und Rechtschreibprüfung, um Aufwand zu sparen. Weniger Aufwand bedeutet ein zufriedeneres Erlebnis.

Zwei Handys: links sechs Eingabefelder und viel Tippen, rechts zwei Felder mit Vorschlägen
Weniger Felder, mehr Vorschläge.

Halte es einfach

Ein zufriedenstellendes App-Erlebnis braucht kein riesiges Budget. Es braucht ein tiefes Verständnis Deiner Nutzer und die richtigen Technologieentscheidungen. Halte das Design schlicht, klar und leicht bedienbar.

Wir betrachten UX über den gesamten Produktlebenszyklus: Recherche, Design, Entwicklung und kontinuierliche Verbesserung nach dem Launch. Sprich mit uns über den nächsten Schritt für Deine App.

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