Mobile Apps sind seit über einem Jahrzehnt ein Schlagwort, und der Markt ist voll. Ist eine App für Deine Kunden also noch relevant? Nur wenn sie Dir echte Chancen eröffnet. Eine App zu bauen, weil alle es tun, ist ein verlässlicher Weg, Geld, Zeit und Teamkapazität zu verbrennen.
Das Wichtigste in Kürze
- Baue eine App nur, wenn sie echte Chancen eröffnet, nicht weil andere es tun.
- Apps stärken die Bindung, halten Dich im Gedächtnis und liefern Kundeneinblicke.
- Personalisierung, Teilen und native Funktionen schaffen einen Nutzen, den eine Website nicht bietet.
- Business-Apps können sich auch intern auszahlen, nicht nur bei Kunden.
- Der Nutzen muss die Kosten übersteigen - beginne bei den Bedürfnissen der Nutzer.
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Gespräch vereinbarenDie richtige Frage
Apps sind nicht mehr die einzige Quelle für Wachstum. Kunden erwarten ein einheitliches Markenerlebnis über alle Kanäle - Website, Filialen, soziale Medien, Telefon und E-Mail -, und Apps können darin eine zentrale Rolle spielen. Sie binden Nutzer so, wie es andere Kanäle selten schaffen, und geben Dir mehr Kontrolle über das Erlebnis.
Heißt das, jedes Unternehmen sollte eine App starten? Nein. Die Entscheidung sollte auf klaren Geschäftszielen und echten Chancen beruhen, nicht auf Herdentrieb. Die richtige Frage lautet: Bietet eine App genug Wachstumspotenzial für Dein Unternehmen? Diese acht Punkte helfen Dir bei der Antwort.
1. Hohe Nutzerbindung
Das Smartphone ist für viele das Erste, was sie morgens sehen, und das Letzte am Abend. Dazwischen schreiben sie Nachrichten, scrollen, schauen Videos und schicken E-Mails - und den Großteil dieser Zeit verbringen sie in Apps. Profitierst Du davon, dass Nutzer mehr Zeit mit Dir verbringen, kann eine App wirtschaftlich sinnvoll sein.
2. Im Gedächtnis bleiben
Bei so viel Auswahl wägen Menschen ständig Optionen ab. Selbst wenn sie gerade nicht an Dich denken, sehen sie Dein App-Icon auf dem Bildschirm, während sie andere Apps suchen. Das erinnert sie an Dich und Dein Angebot - und kann mit der Zeit ein paar Käufe mehr zu Dir lenken.
3. Wertvolle Kundeneinblicke
Apps liefern eine Fülle an Nutzungsdaten. Sie helfen Dir, Deine profitabelsten Kundengruppen, ungenutzte Märkte und Segmente sowie neue Bedürfnisse und Vorlieben zu erkennen. Wenn Du analysierst, wie Menschen die App nutzen, siehst Du, welche Teile Deiner Produkte oder Services Verbesserung brauchen und welche neuen Funktionen gefragt sind.
4. Personalisierte Erlebnisse
Personalisierung ist einer der stärksten Treiber für App-Nutzung. Laut Epsilon (2018) kaufen 80 % der Verbraucher eher bei einer Marke, die personalisierte Erlebnisse bietet.
Das gilt branchenübergreifend. Kunden im Handel schätzen Produktempfehlungen, die zu ihren Bedürfnissen passen. B2B-Kunden schätzen schnelle, automatisierte Antworten auf einfache Fragen zu ihrem Konto, mit einem Menschen als Ansprechpartner für komplexe Anliegen. Dieses Tempo kann für schlanke Teams ein echter Vorteil sein.
5. Teilen auf sozialen Plattformen
Viele Smartphone-Nutzer teilen Momente ihres Tages in sozialen Medien. Gib ihnen Meilensteine in der App, die sich teilen lassen: ein neuer Highscore, ein Kauf, ein Sparziel, eine Trainingsbestleistung. Teilen sie, ist das kostenlose Werbung für Dich - man denke an die Farmville-Anfragen und Candy-Crush-Punktestände, die einst die Feeds füllten.
6. Es geht nicht nur um Kunden
Business-Apps werden in mittleren und großen Unternehmen zum Standard. Mitarbeitende, Auftragnehmer und Lieferanten erledigen damit ihre Aufgaben und erbringen Leistungen aus der Ferne - von der Überwachung von IoT-Geräten auf der Baustelle über Ferninstallationen bis zum mobilen Zugriff auf Vertriebs- und Betriebsdaten.
Ein Außendienstmitarbeiter kann zum Beispiel vor dem Termin relevante Daten zu einem Lead aus den Unternehmenssystemen abrufen. Diese Daten können entscheiden, ob aus dem Lead ein Kunde wird.
7. Neue Umsatzkanäle
Ein gutes App-Erlebnis sorgt dafür, dass Nutzer mehr Zeit mit Dir verbringen, und je mehr Zeit sie verbringen, desto mehr erfahren sie über Deine Produkte, Services und Zusatzangebote. Personalisierte Vorschläge, kombiniert mit Rabatten oder Gutscheinen, können über die Zeit deutliches Upselling bringen. Push-Benachrichtigungen, In-App-Angebote und ein eigener Aktionsbereich erweitern die Möglichkeiten.
8. Native Gerätefunktionen
Smartphones bieten Funktionen, die eine Website so nicht nutzen kann: GPS, Bewegungserkennung, Näherungssensoren, QR-Scan und mehr. Fitness-Apps erfassen damit Strecke, Route, Schritte, Tempo und Steigung. Sieh Dir an, was iOS- und Android-Geräte bieten und wo das Deinen Nutzern einen Mehrwert bringt.
Der Nutzen muss die Kosten übersteigen
Eine gute App bringt Deinem Unternehmen greifbaren Nutzen, und dieser Nutzen muss ihre Kosten übersteigen. Beginne damit, die Bedürfnisse Deiner Nutzer zu verstehen, übersetze sie in Funktionen und prüfe dann, wie die App zusätzlichen Umsatz erzeugen kann.
Du bist unsicher, ob eine App der richtige Schritt ist? Sprich mit uns - wir sehen uns zuerst Deine Ziele an und empfehlen eine App nur, wenn sie sich lohnt. Mehr zu unserer App-Entwicklung.
