Wenn Du eine App planst, kommt eine Frage früh: intern entwickeln oder mit einer Agentur arbeiten? Hier erfährst Du, was eine Agentur typischerweise liefert, und bekommst fünf ehrliche Vergleiche für Deine Entscheidung.
Das Wichtigste in Kürze
- Eine vollständige Agentur-Zusammenarbeit umfasst Beratung, Analyse, Design, Entwicklung, QA und Support.
- Agenturen bringen vorhandene Expertise und Prozesse mit, das verkürzt die Zeit bis zum Launch.
- Interne Teams punkten bei Kommunikation und ständiger Verfügbarkeit.
- Für die meisten ersten Produkte ist ein Partner der risikoärmere Start; bei kontinuierlicher Kernentwicklung kann sich ein internes Team lohnen.
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Gespräch vereinbarenWas eine typische Zusammenarbeit mit einer Agentur umfasst
Bevor Du vergleichst, hilft es zu wissen, wofür Du zahlst. Ein vollständiges App-Projekt umfasst meist diese Phasen:
- Beratung: Ein guter Partner versteht zuerst, was Du mit der App erreichen willst und welche Herausforderungen im Weg stehen. Das gibt dem Projekt Fokus.
- Markt- und Branchenanalyse: Was machen andere in Deiner Branche, welche Standards muss die App erfüllen? Daraus ergeben sich Technologie- und Interface-Entscheidungen.
- Design: Auf Basis von Briefing und Recherche macht das Team aus Deiner Idee ein UI/UX-Design.
- Entwicklung: Erfüllt das Design die funktionalen und technischen Anforderungen, wird das Backend aufgesetzt und die App mit passender Technologie gebaut.
- Qualitätssicherung: Unit-Tests laufen während der Entwicklung; ist die App fertig, folgt ein vollständiger End-to-End-Test, bei dem Entwickler und Tester Fehler gemeinsam beheben.
- Support nach dem Launch: Live-Apps brauchen Fixes und Updates. Ein professioneller Vertrag legt fest, wie lange Support enthalten ist.
Agentur vs. internes Team: fünf Vergleiche
1. Expertise vs. Lernkurve
Eine Agentur bringt ein Team mit, das die relevanten Technologien und Branchenstandards schon kennt - meist heißt das weniger Umwege. Ein internes Team muss dieses Wissen erst aufbauen und lernen zusammenzuarbeiten. Das kostet Zeit.
Vorteil: Agentur.
2. Kommunikation und Kultur
Ein internes Team teilt Sprache, Kultur und Standort, Transparenz entsteht fast von selbst. Mit einem externen Team, vor allem einem weit entfernten, braucht die Abstimmung am Anfang mehr Aufwand. Ein Partner in Deiner Region mit lokalen Ansprechpartnern schließt einen Großteil dieser Lücke.
Vorteil: internes Team, außer Dein Partner arbeitet lokal.
3. Etablierte Prozesse vs. Prozessaufbau
Eine Agentur hat ihre Entwicklungsprozesse bereits etabliert, das verkürzt die Zeit bis zum Launch. Ein internes Team muss Prozesse erst definieren, Werkzeuge beschaffen und Probleme lösen, wenn sie auftauchen - das verlängert jede Phase.
Vorteil: Agentur.
4. Kosten
Eine Agentur verteilt Werkzeuge, Know-how und Prozesse auf viele Projekte, sodass die Kosten Deiner App die Arbeit abbilden und nicht den Aufbau. Intern kann fehlende Erfahrung zu Nacharbeit und steigenden Kosten führen.
Vorteil: Agentur, für die meisten ersten Produkte.
5. Vertraglicher Support vs. festes Team
Eine Agentur betreut Deine App im vereinbarten Rahmen und hält sie aktuell. Ein internes Team ist immer verfügbar, ein festes Team kostet aber meist mehr als vertraglich geregelter Support.
Vorteil: hängt davon ab, wie viel laufende Entwicklung Dein Produkt braucht.
Die Entscheidung treffen
Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Ist Dein Produkt neu und musst Du schnell und mit geringem Risiko vorankommen, ist ein Partner, der Verantwortung für das Ergebnis übernimmt, oft der bessere Start. Ist Software Dein Kerngeschäft und entwickelst Du kontinuierlich, kann sich ein internes Team lohnen - oft kombiniert mit einem Partner in der Anfangsphase.
Du wägst noch ab? Sieh Dir an, wie wir mit anderen Unternehmen gearbeitet haben, oder sprich mit uns - wir helfen Dir, auf Basis von Fakten zu entscheiden.
